Übersicht
Das komplette Bambu-Lab-Lineup im Vergleich (Stand Sommer 2026)
Von A1 mini bis H2C: eine sortierte Übersicht über alle aktuellen Bambu-Lab-Modelle, was sie unterscheidet — und für wen sie tatsächlich gedacht sind, ohne Marketing-Nebel.
Bambu Lab hat sein Lineup in den letzten Jahren spürbar ausgebaut — aus zwei, drei Modellen ist inzwischen eine ganze Modellfamilie mit eigener Logik geworden, zuletzt ergänzt um den A2L im Juni 2026. Wer zuletzt vor ein, zwei Jahren geschaut hat, kennt viele der aktuellen Namen wahrscheinlich noch gar nicht — und stolpert leicht über Halbwissen wie “P1S ist doch eingestellt” (stimmt nicht) oder “A2L ist der neue A1” (auch nicht ganz richtig). Diese Übersicht sortiert das komplette Lineup, Stand Sommer 2026, in drei nachvollziehbare Klassen. Die tagesaktuelle Quelle für Preise und exakte Spezifikationen bleibt immer die offizielle Vergleichsseite von Bambu Lab — diese Übersicht hier ordnet dieselben Modelle nach Einsatzzweck ein.
Der komplette Vergleich
| Modell | Bauraum | Gehäuse | Besonderheit | Ab ca. (Sommer 2026) |
|---|---|---|---|---|
| A1 mini | 180 × 180 × 180 mm | offen | Kompaktester Einstieg | 190 € solo |
| A1 | 256 × 256 × 256 mm | offen | Mehr Bauraum, gleiche Bedienung | 260 € solo, ab 390 € Combo |
| A2L | 330 × 320 × 325 mm | offen | Größter offener Drucker, optionales Schneidmodul | 379 € solo, ab 489 € Combo |
| P1S | 256 × 256 × 256 mm | geschlossen | Günstigster geschlossener Einstieg | 359 € solo, ab 529 € Combo |
| P2S | 256 × 256 × 256 mm | geschlossen | Neuere P-Serie, AMS 2 Pro | 519 € solo, ab 699 € Combo |
| X2D | 256 × 256 × 260 mm | geschlossen, aktiv beheizt | Dual-Extrusion | 629 € solo, ab 849 € Combo |
| H2S | 340 × 320 × 340 mm | geschlossen, aktiv beheizt | Einzel-Nozzle, großer Bauraum | ab 1.149 € |
| H2D | 340 × 320 × 340 mm | geschlossen, aktiv beheizt | Dual-Nozzle, Multi-Material | ab 1.549 € |
| H2C | 340 × 320 × 340 mm | geschlossen, aktiv beheizt | 8-fach-Werkzeugwechsler (Vortek) | ab 2.149 € |
Alle Preise sind grobe Straßenpreis-Richtwerte einzelner Händler und schwanken je nach Aktion und Ausstattungsvariante (Solo, Combo, Pro, Laser-Combo). Für die Einordnung zählt vor allem die Struktur der Tabelle, nicht der letzte Euro — aktuelle Preise gibt es direkt im Bambu-Lab-Store.
Klasse 1: A1 mini, A1 und A2L — offen und unkompliziert
Die Einsteiger-Klasse ohne Gehäuse, gebaut für PLA, PETG und TPU im Alltag. A1 mini und A1 teilen sich Elektronik, Bedienung und Materialpalette — Hotend, Höchstgeschwindigkeit und Kamera sind sogar baugleich, der Hauptunterschied ist der Bauraum. Mehr Details, auch zu kleineren Unterschieden bei Betttemperatur und Druckplatten, im direkten A1-mini-gegen-A1-Vergleich.
Seit 1. Juni 2026 kommt der A2L dazu — deutlich größer als A1 (330 × 320 × 325 mm, rund 105 % mehr Volumen), aber weiterhin offen gebaut und laut Bambu Lab kein Ersatz für den A1, sondern eine Ergänzung für alle, die mehr Platz brauchen. Zwei Besonderheiten: ein optionales Schneidmodul, das Aufkleber, Folie, Stoff und dünnes Leder schneidet und auch zeichnen kann, und die Möglichkeit, bis zu vier AMS-Einheiten plus ein AMS Lite gleichzeitig anzuschließen — bis zu 19 Farben, deutlich mehr als die vier Farben, auf die A1 und A1 mini technisch begrenzt sind.
Warum A1/A1 mini bei vier Farben bleiben: Beide haben zwar zwei Anschlüsse für AMS Lite, die Firmware erlaubt aber nur den gleichzeitigen Betrieb einer Einheit — laut Bambu Lab, weil der Parallelbetrieb zweier AMS Lite nicht zuverlässig genug läuft. Der A2L behebt das mit einem größeren, robusteren Anschlusskonzept.
Typisch für Klasse 1: das erste eigene Gerät, oft verschenkt, meist für Alltagsobjekte bis Handflächengröße — genau das Profil, das am häufigsten nach einer Ersteinrichtung fragt.
Plotten mit dem A2L — und wer das sonst noch kann
Die Plotter-Funktion des A2L ist kein eigenes Werkzeug, sondern steckt im selben optionalen Schneidmodul, das auch Aufkleber, Folie und dünnes Leder schneidet. Für rund 70 € gibt es das Schneidmodul-Upgrade-Kit: Schneidkopf, Stifthalter, Schneidmatte und Zubehör in einem Paket. Mit eingesetztem Stifthalter wird aus dem A2L ein digitaler Zeichenroboter — zwei Marker (Rot und Schwarz) liegen bei, für technische Zeichnungen, individuelle Schriftzüge oder Illustrationen auf einer Fläche von etwa DIN A4. Der Stifthalter ist ab Werk auf dickere Stifte ausgelegt; feinere Fineliner lassen sich mit etwas Klebeband um den Schaft ebenfalls einspannen. Gesteuert wird die Funktion über Bambu Suite statt über Bambu Studio, die Ausrichtung läuft per Bambu-Handy-App. Dasselbe Schneidmodul lässt sich außerdem auf H2S, H2D und H2C nachrüsten — die Plotter-Funktion ist also keine A2L-Exklusivität, sondern eine modulare Erweiterung für die gesamte offene und geschlossene Mittel-/Oberklasse.
Wichtig für die Einordnung: Das ist eine sinnvolle Zusatzfunktion für einen 3D-Drucker, kein Ersatz für einen dedizierten Plotter. Wer regelmäßig und ausschließlich plottet, greift meist zu einem spezialisierten Gerät wie dem verbreiteten AxiDraw — kompakter, präziser in der Stiftführung, aber ohne 3D-Druck-Funktion.
Und wer Stiftplott-Arbeiten nicht selbst machen, sondern professionell in Auftrag geben will — echte handgeschriebene Serienbriefe, Dankeskarten für den Online-Shop, Kunstdrucke bis DIN A1 —, findet mit Robo-Writer aus Stuttgart einen spezialisierten Dienstleister, der genau das im professionellen Maßstab anbietet: echter Stift, echte Tinte, kompletter Service inklusive Kuvertierung und Versand. Für den gelegentlichen Bastel- Schriftzug reicht das A2L-Modul, für den professionellen Serienbrief ist das die deutlich passendere Adresse.
Klasse 2: P1S, P2S und X2D — geschlossen, für mehr Material
P1S, P2S und X2D bringen das, was A1, A1 mini und A2L fehlt: eine geschlossene Kammer. Das macht alle drei ABS/ASA-tauglich, weil die Temperatur im Innenraum konstant bleibt und Zugluft keine Rolle mehr spielt.
P1S ist nicht eingestellt. Ein verbreitetes Missverständnis: Weil P2S neuer ist, hält sich das Gerücht, P1S sei ausgelaufen. Laut Bambu Lab stimmt das nicht — P1S bleibt regulär im Programm, als günstigerer Einstieg in die geschlossene Klasse. Eingestellt wurde stattdessen der P1P (Februar 2026), die noch einfachere Variante ohne Gehäuse.
Der Unterschied zwischen P2S und X2D: Der X2D geht einen Schritt weiter als der P2S — er hat zusätzlich eine aktiv beheizte Kammer (nicht nur ein geschlossenes Gehäuse) und Dual-Extrusion für zwei gleichzeitig nutzbare Nozzles. Der P2S bleibt dafür günstiger und für die meisten ABS/ASA-Anwendungen völlig ausreichend.
Ein zweiter, oft übersehener Unterschied zur offenen Klasse steckt im Material-System: P1S, P2S und X2D nutzen AMS 2 Pro statt AMS Lite.
AMS 2 Pro statt AMS Lite: Luftdicht statt offen, mit aktiver Trocknung bis 65 °C und automatischer Spulenerkennung per RFID. Für Materialien, die Feuchtigkeit ziehen — PETG, TPU, technische Filamente — ist das ein echter praktischer Vorteil gegenüber dem offenen AMS Lite der A1-Serie, nicht nur ein Komfort-Feature.
Alle drei Modelle sind auch der pragmatische nächste Schritt für alle, die von A1, A1 mini oder A2L kommen und regelmäßig auf ABS/ASA stoßen oder im Dauerbetrieb mehr Ruhe im Wohnraum brauchen. Welches Material dahinter konkret Sinn ergibt, steht im Material-Guide.
Typisch für Klasse 2: Der Umstieg vom ersten Drucker, sobald ABS/ASA regelmäßig gebraucht wird — oder wer von Anfang an weiß, dass Feuchtigkeitsschutz und ruhiger Dauerbetrieb wichtig sind. Wer aufs Geld schaut, startet mit P1S; wer die aktuellere Technik will, mit P2S.
Klasse 3: H2S, H2D, H2C — die industrielle Reihe

Die H-Serie teilt sich ein deutlich größeres Gehäuse (340 × 320 × 340 mm), eine aktiv beheizte Kammer und Hotends, die bis 350 °C heizen — Werkstatt- statt Wohnzimmer-Klasse. Innerhalb der Serie unterscheidet sich vor allem das Hotend-System:
- H2S — ein einzelner Nozzle, die einfachste und günstigste H-Serie-Variante, gedacht für große, einfarbige Objekte.
- H2D — zwei Nozzles gleichzeitig nutzbar, für Multi-Material- und Multi-Color-Druck sowie eine präzisere, doppelt geführte Z-Achse für hohe Objekte.
- H2C — nutzt das sogenannte Vortek-System: ein Werkzeugwechsel-Ständer mit bis zu acht Hotends, die während des Drucks automatisch gewechselt werden. Gedacht für Werkstätten mit häufigem Material- oder Düsenwechsel im laufenden Betrieb.
Für H2D und H2C gibt es außerdem ein optionales 10-W-Lasermodul (455 nm) für Gravur und Schnitt in Holz, Leder oder eloxiertem Metall — ein zusätzliches Werkzeug, kein Ersatz für den 3D-Druck.
Typisch für Klasse 3: Kleinserien-Fertigung, Werkstätten mit häufigem Material- oder Düsenwechsel, professionelle Anwendungen mit hohem Durchsatz — seltener ein Zuhause-Setup.
Was aus älteren Modellen geworden ist
Wer zuletzt vor einer Weile geschaut hat, sucht vermutlich noch nach X1, X1 Carbon, X1E oder P1P. Die gesamte X1-Serie ist seit dem 31. März 2026 offiziell eingestellt — Bambu Lab hat die Produktion nach knapp vier Jahren beendet. Nachfolger in der kompakten geschlossenen Klasse ist der X2D. Der P1P, die einfachste Variante der P-Serie ohne die Extras des P1S, folgte im Februar 2026. Für beide gilt: Ersatzteile und Reparaturservice bleiben laut Hersteller bis 2031 verfügbar, Sicherheitsupdates für die X1-Serie bis 2029.
Für wen sich welche Klasse eignet
Die Struktur des Lineups folgt einer klaren Logik: offen für Alltag und Einstieg, geschlossen für mehr Material und Ruhe, H-Serie für professionellen Durchsatz. Für die weit überwiegende Mehrheit privater Nutzer — auch die, die “etwas Ordentliches” wollen und nicht am billigsten Modell sparen möchten — sind A1 mini, A1, A2L oder P2S die richtige Klasse. Die H-Serie lohnt sich erst, wenn ein konkreter professioneller Bedarf dahintersteht: hoher Durchsatz, häufiger Materialwechsel oder Fertigung in Serie. Als generelle “Zukunftssicherheit” für ein privates Setup ist sie in aller Regel überdimensioniert.
Für den tagesaktuellen Stand — neue Modelle, Preisänderungen, Verfügbarkeit — lohnt sich zusätzlich immer ein Blick auf die offizielle Bambu-Lab-Vergleichsseite und das Bambu-Lab-Wiki, wo Bambu Lab selbst jedes Modell mit Handbuch und FAQ dokumentiert.
Kurz-Glossar: die wichtigsten Begriffe
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| AMS / AMS Lite | Automatisches Materialsystem für Mehrfarb- und Multi-Material-Druck. AMS Lite (A1-Serie, A2L) ist offen, ohne aktive Trocknung. |
| AMS 2 Pro | Luftdichte Weiterentwicklung mit aktiver Trocknung bis 65 °C und RFID-Spulenerkennung — bei P1S, P2S und X2D. |
| Aktiv beheizte Kammer | Der Innenraum wird gezielt beheizt statt sich nur passiv durch die Hotend-Wärme aufzuheizen — konstantere Temperatur, wichtig für ABS/ASA und höhere Engineering-Materialien. |
| Dual-Extrusion | Zwei Nozzles, die im selben Druck abwechselnd oder gleichzeitig genutzt werden — für Multi-Material oder Stützstruktur in einem zweiten Material. |
| Vortek | Werkzeugwechsel-System des H2C mit bis zu acht andockbaren Hotends für häufigen Material- oder Düsenwechsel im laufenden Betrieb. |
| Direct Drive | Der Extruder-Motor sitzt direkt über der Düse statt über einen Bowden-Schlauch entfernt — wichtig für den zuverlässigen Druck von flexiblem Material wie TPU. |
| Schneidmodul | Werkzeugkopf-Wechsel bei A2L/H2D/H2C, der Aufkleber, Folie, Stoff, Leder oder Papier schneidet und plottet — Zusatzfunktion, kein Ersatz für den 3D-Druck. |
Fazit
- Die X1-Serie (X1, X1 Carbon, X1E) ist seit dem 31. März 2026 eingestellt, der P1P seit Februar 2026 — Nachfolger in der kompakten geschlossenen Klasse ist der X2D.
- P1S ist NICHT eingestellt: Er läuft parallel zum neueren P2S weiter, als günstigerer Einstieg in die geschlossene Klasse.
- Neu seit 1. Juni 2026: der A2L — größer als A1, weiterhin offen, mit optionalem Schneidmodul für Vinyl, Leder und Stoff.
- Das Schneidmodul (ca. 70 €) macht aus A2L, H2S, H2D und H2C nebenbei einen Zeichenroboter — nette Zusatzfunktion, aber kein Ersatz für einen dedizierten Plotter oder einen professionellen Anbieter.
- Das Lineup gliedert sich in drei Klassen: offen (A1 mini, A1, A2L), geschlossen (P1S, P2S, X2D) und die industrielle H-Serie (H2S, H2D, H2C).
- Ab P1S/P2S/X2D steckt AMS 2 Pro drin statt AMS Lite — luftdicht, mit aktiver Trocknung bis 65 °C und automatischer Spulenerkennung per RFID.
- Für die allermeisten privaten Nutzer sind A1 mini, A1, A2L oder P2S die richtige Klasse — die H-Serie zielt auf professionelle und industrielle Anwendungen.
Häufige Fragen
Ist die X1-Serie (X1, X1 Carbon, X1E) noch kaufbar?
Nein, nicht mehr neu. Bambu Lab hat die Produktion der X1-Serie zum 31. März 2026 eingestellt. Ersatzteile und Service werden laut Hersteller bis 2031 weiter angeboten, Sicherheitsupdates bis 2029. Vereinzelt gibt es noch Restbestände bei Händlern, aber keine Neuproduktion mehr.
Was ist der Nachfolger des X1 Carbon?
Der X2D. Er übernimmt die Position des X1 Carbon als kompaktes Modell mit geschlossener, aktiv beheizter Kammer und bringt zusätzlich Dual-Extrusion mit, die der X1 Carbon nicht hatte.
Ist der P1S auch eingestellt, so wie die X1-Serie?
Nein — das ist ein häufiges Missverständnis. Der P1S bleibt laut Bambu Lab regulär im Programm, parallel zum neueren P2S. Eingestellt wurde stattdessen der P1P (Februar 2026), die noch einfachere Variante ohne Gehäuse-Extras. Der P1S ist schlicht die günstigere Alternative zum P2S für alle, die kein AMS 2 Pro brauchen.
Was ist der A2L, und ist er ein Nachfolger des A1?
Der A2L ist seit 1. Juni 2026 erhältlich und laut Bambu Lab kein direkter Nachfolger, sondern eine größere Ergänzung: 330 × 320 × 325 mm Bauraum, weiterhin offen gebaut, mit optionalem Schneidmodul für Aufkleber, Folie, Stoff und dünnes Leder. Der A1 bleibt parallel im Programm.
Wie gut ist die Plotter-Funktion des A2L wirklich?
Solide für den gelegentlichen Bastelgebrauch — technische Zeichnungen, Schriftzüge, einfache Illustrationen auf etwa DIN-A4-Fläche, mit zwei mitgelieferten Markern. Für dickere Stifte ab Werk ausgelegt, Fineliner lassen sich mit Klebeband adaptieren. An die Präzision eines dedizierten Plotters wie des AxiDraw kommt es nicht heran, weil das Schneidmodul primär fürs Schneiden entwickelt wurde und Zeichnen ein Zusatznutzen ist.
Wer bietet professionelles Stiftplotten als Dienstleistung an?
In Stuttgart zum Beispiel Robo-Writer (robo-writer.de) — spezialisiert auf handgeschriebene Serienbriefe, Dankeskarten und Kunstdrucke bis DIN A1, mit echtem Stift und echter Tinte statt Tintenstrahldruck, inklusive Kuvertierung und Versand. Für den professionellen, hochvolumigen Einsatz die deutlich passendere Adresse als ein nachgerüstetes Drucker-Modul.
Was unterscheidet H2S, H2D und H2C konkret?
Alle drei teilen sich Gehäuse, Bauraum und die 350-°C-Hotend-Fähigkeit. Der H2S hat einen einzelnen Nozzle und ist die einfachste Variante. Der H2D hat zwei Nozzles für Multi-Material- und Multi-Color-Druck. Der H2C nutzt das Vortek-System mit bis zu acht automatisch wechselnden Hotends — gedacht für Werkstätten mit häufigem Material- oder Düsenwechsel.
Brauche ich das optionale Lasermodul oder Schneidmodul?
Nur, wenn Gravieren, Schneiden oder Plotten (Holz, Leder, Papier, Vinyl, eloxiertes Metall) zusätzlich zum 3D-Druck gewünscht ist. Für reinen 3D-Druck ist keines von beiden eine notwendige Ergänzung und beide treiben den Preis spürbar nach oben.
Welche Klasse eignet sich für den privaten Gebrauch zuhause?
Für die weit überwiegende Mehrheit privater Nutzer reichen A1 mini, A1, A2L oder P2S völlig aus. Die H-Serie ist auf professionelle und industrielle Einsatzszenarien mit hohem Durchsatz oder häufigem Materialwechsel ausgelegt und für ein normales Zuhause meist überdimensioniert.
Was bringt AMS 2 Pro gegenüber AMS Lite konkret?
AMS 2 Pro (ab P1S/P2S/X2D) ist luftdicht statt offen, trocknet Filament aktiv bis 65 °C und erkennt Spulen automatisch per RFID. AMS Lite (bei A1/A1 mini/A2L) kann das nicht — für PLA im Alltag ist das meist verschmerzbar, bei feuchtigkeitsempfindlichen Materialien wie PETG, PA oder TPU macht es einen spürbaren Unterschied.
Was ist Vortek beim H2C genau?
Ein Werkzeugwechsel-Ständer mit bis zu acht separaten Hotend-Einheiten, die während des Drucks automatisch angedockt und gewechselt werden — jede kann ein anderes Material, Filament oder eine andere Düsengröße tragen. Gedacht für Werkstätten, die häufig zwischen Materialien oder Düsen wechseln, ohne manuell umzurüsten.
Wo finde ich die offizielle, aktuelle Modellübersicht?
Direkt bei Bambu Lab unter bambulab.com/de-de/compare — dort werden alle aktuellen Modelle inklusive Nachrüst-Optionen und Preisen gegenübergestellt. Diese Übersicht hier ordnet dieselben Modelle nach Einsatzzweck ein, ersetzt aber keinen Blick auf die Originalquelle bei kurzfristigen Preisänderungen.
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